| Mercy und die Happys oder vom Vegetarier zum Fleischfresser |
Montag, 24. Januar 2011
Der Kaelte entflohen
Es geht weiter,von Hue nach Dong Ha, 70 km und weil der Weg flach und gut zu fahren ist haengen wir noch 40 km dran.In einem kleinen Bergdorf finden wir ein Guesthouse.Am naechsten Morgen geht es weiter 45km rauf und runter durch eine schoene Berglandschaft.In dem Grenzort Lao Bao naechtigen wir.Sonne auf weiter gehts,goodbye Vietnam-Sabaidi Laos!Visa on arrival und schon radeln wir erneut durch Laos.Um nach 40 km das Dorf Xepong zu erreichen und verbringen dort die naechsten zwei Tage.Dann die financial crisis!Wir stellen fest das es weit und breit keinen Geldautomaten gibt.Der naechste Automat sagte man uns mit einem Laecheln, sei im 200km entfernten Savannaket.Mit Entsetzen nehmen wir dies zur Kenntniss und bezahlen mit dem letzten Kleingeld einen Songtheo zum Grenzort am Mekong.Hier sind wir nun und geniessen die Waerme und den Sonnenuntergang am Fluss.
Freitag, 14. Januar 2011
Hue
Diesmal hatten wir Glueck und sind nicht nass geworden ,die Sonne liess sich sogar fuer einige Minuten blicken und alles sah schon viel freundlicher aus.Die Strecke stellte sich als landschaftlich schoen heraus ,wir fuhren an Reisfeldern und gruenen Huegeln vorbei, welche sich im Meeresnaehe befanden.Seltsam anmutend fanden wir die Duehnen die wir unterwegs sahen. Vietnam ist eben vielseitig.Lustig war es als wir uns fuer den Tunnel entschieden der uns die Passfahrt ersparen sollte,unsere Fahrraeder kamen auf einen Transporter und wir in einen Bus.Der Tunnel war schmal und einige Kilometr lang.Nach 112 km waren wir endlich in Hue.Heute haben wir die verbotene Stadt besichtigt,und sie hat uns sehr gut gefallen,der Kaiser hat schon nicht schlecht gewohnt!
Sonntag, 9. Januar 2011
Mit dem Zug geht es von Hanoi nach Hoi An.Wir haben die Kaelte satt!Doch es kommt anders als wir denken.20Stunden Zugfahrt Holzklasse und vor lauter Kaelte im Zug muessen wir alles Warme anziehen was wir so dabei haben.Harte Stunden in denen wir aber viel Freude mit den vietnamesischen Mitreisenden hatten. In Danang angekommen ist es zwar waermer aber es regnet stark.Wir mussen weiter und fahren die 30km nach Hoi An. Voellig durchnaesst kommen wir an.Hoi An ist schoen was wir in den naechsten Tagen feststellen werden.
Ruekfahrt aus Sapa
Wer denkt 38 km Berg runter sind easy hat sich aber gewaltig getauescht!Vor lauter Nebel ist die Strasse nicht zu sehen ,es ist sau kalt und wir sind richtig durchgefroren.Die Haende schmerzen vom staendigen Bremsen und die Anspannung ist gross. Weiter unten wird es endlich waermer und der Nebel verschwindet.Hier treffen wir auf Dao Frauen die ein Schwein verkaufen wollen und ein nettes Photo entsteht.
Dienstag, 4. Januar 2011
Montag, 3. Januar 2011
Sapa
Endlich am Hanoi Bahnhof ,diese Strassen sind der Wahnsinn und ohne Dirks Fuehrung waere ich hier voellig ueberfordert, wie gut einen Radkurier an seiner Seite zu haben.Wir nehmen den Nachtzug nach LaoCai.Am naechsten Morgen soll es mit dem Fahrrad nach Sapa gehen. 38 KM das hoert sich doch easy an waeren es nicht 38 KM bergauf bei 10 % Steigung. Glaube nie einem Vietnamesen der dir erzaehlt ,die Strecke sei flach!Naja wir haben es ja geschafft. Nach 5 Stunden haben wir Sapa endlich erreicht.Die letzten 5 Kilometer waren soooooooo lang!Es hat sich aber gelohnt, da die Strecke landschaftlich sehr schoen war.Ich, Mercy, bin stolz auf meine Leistung!Sapa hat viel zu bieten doch leider sind wir im Winter hier und uns werden kalte 6Grad und viel Nebel geboten was durchaus romantisch sein kann ,doch leider ist der Blick auf die Berge durch den Nebel versperrt.Heute haben wir eine Wanderung durch ein Dorf der Hmong gemacht ( Bergvoelker),es war sehr schoen und wir haben viel gesehen.Es schien als sei die Uhr stehen geblieben,ueberall Frauen und Kinder in Trachten ,Bueffel und Schweine, Hunde mit dickem Fell, auf engsten Raum zusammen,in uralten Holzhausern ,wo der Mais von der Decke zum trocknen herunterhaengt.
Hanoi 2
Wir sind wieder einmal in Hanoi und diesmal freuen wir uns ueber die laute lebendige Stadt.An unserer Kaffeebude wurde Mercy mit einer Umarmung begruesst und die 500 Jahre alte Schildkroete im See lies sich zu unseren Ehren nochmals erblicken.
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